(Motorsport-Total.com) – Nach seinem Sieg in Austin und einem zweiten Platz beim Heimrennen in Jerez reist Suzuki-Pilot Alex Rins als WM-Zweiter mit nur einem Punkt Rückstand auf Marc Marquez (Honda) zum nächsten MotoGP-Wochenende in Le Mans. Auf der anspruchsvollen Stop-and-Go-Strecke will man die jüngsten Fortschritte untermauern.

Alex Rins

Kann Alex Rins nach zwei Podestplätzen in Folge den Hattrick schaffen? Zoom

“Wir haben ein paar Rennen mit starken Ergebnissen hinter uns. Das ist ein Trend, den wir fortsetzen wollen”, erklärt Suzuki-Teamchef Davide Brivio. “Der Test in Jerez hat es uns ermöglicht, wichtige Informationen zu sammeln und auch einige Ideen für Set-up und Elektronik zu entwickeln, von denen ich hoffe, dass sie ab Frankreich nützlich sein werden.”

Rins befinde sich in einer starken Form und habe das Potenzial, bei den Topfahrern zu sein, weiß Brivio. Doch er warnt: “Le Mans ist eine seltsame Strecke, auf der wir in der Vergangenheit einige Probleme hatten, aber ich denke, es wird jetzt eine andere Situation sein, da sich unser Motorrad verbessert hat und wir einen erfahreneren Fahrer haben.”

Quali-Schwäche bei Alex Rins größte Baustelle

Diese Hoffnung hat auch Suzuki-Pilot Rins. “Wir wissen, dass Le Mans für uns eine schwierige Strecke sein kann, da es sich hauptsächlich um ‘Stop and Go’ handelt”, sagt er, “aber gleichzeitig sind wir mit dem Motorrad im Vergleich zum Vorjahr gewachsen und ich habe mehr Erfahrung. Das sind zwei wichtige Faktoren für ein gutes Rennen in Frankreich.”


Fotos: MotoGP-Test in Jerez


Auch wenn die zwei Podestplätze in Folge ihn beflügeln, an seiner Herangehensweise ändere sich nichts, versichert Rins. “Die jüngsten Ergebnisse waren sehr positiv, aber wir bleiben auf dem Boden und lassen uns davon nicht mitreißen. Wir müssen unserem Weg folgen, der darin besteht, uns von Rennen zu Rennen zu verbessern”, erklärt er.

Die größte Bausteller sieht der Spanier im Qualifying: “Wir kennen die Punkte, an denen wir unbedingt arbeiten müssen, um uns weiter zu steigern, einer davon ist die Qualifikation. Wir müssen uns bewusst sein, dass wir ein wettbewerbsfähiges Paket haben, und wir müssen den positiven Trend beibehalten, um uns an die Spitze zu setzen.”

Joan Mir trotz der Rückschläge positiv gestimmt

Joan Mir

Sein Heimrennen in Jerez musste Joan Mir nach einem Sturz vorzeitig beenden Zoom

Teamkollege Joan Mir will den Sturz von Jerez hinter sich lassen und seine zuletzt vielversprechende Rennpace dieses Mal auch ins Ziel bringen, wie er verrät. “Das Wichtigste in Le Mans wird sein, sich von der Enttäuschung in Jerez zu erholen, sodass das Ende des Rennens im Vordergrund stehen wird und danach werden wir die Leistung bewerten.”

Trotz seiner zuletzt enttäuschenden Ergebnisse gibt sich der MotoGP-Rookie zuversichtlich: “Wir haben das Gefühl, dass wir einen positiven Weg einschlagen, mit soliden Fortschritten von Session zu Session.” Auch Brivio ist mit dem Neuzugang zufrieden. “Joan macht gute Arbeit, vor allem als Anfänger, und er lernt sehr schnell”, lobt er.